Dienstag, 19. Juni 2012

Dinoshark (2010)

Aus dem ewigen Eis wird dank Erderwärmung ein urzeitliches Hai-Ungetüm befreit, das bis zur Küste Mexikos schwimmt und dort ein ordentliches Gemetzel unter den Badegästen anrichtet. Soweit der 'Inhalt'.

Okay, DINOSHARK (Dinoshark) habe ich mir aus zwei Gründen angesehen. Erstens, weil ich mir im Fernsehen die (hervorragende) Doku "Ufos, Sex und Monster - Das wilde Kino des Roger Corman" anschaute, die eine Menge Hintergrundmaterial von DINOSHARK zeigte. Das hat mir Lust auf ein bisschen Trash gemacht.
Und zweitens, weil Hauptdarsteller Eric Balfour so ziemlich das Heißeste ist, was man in so einem C-Film bekommen kann. - Ich habe ja auch nicht gesagt, dass es seriöse Gründe sind, aber es sind ehrliche.

Als Trash - und etwas anderes will er auch gar nicht sein - bietet DINOSHARK schlechte Tricks, haarsträubende Dialoge, hölzerne Kreisch-Darsteller und jede Menge CGI-Kunstblut, das aus abgetrennten und angeknabberten Körperteilen spritzt. Der gesamte Inhalt ist aus anderen Monsterfilmen zusammengeklaut. Das wäre nicht so schlimm, würde sich DINOSHARK nicht so merkwürdig ernst nehmen. Leider fehlt die Prise Selbstironie, die aus schlechtem guten Trash macht. Insofern geht DINOSHARK nicht einmal - wie der wunderbare "Piranhas" (1978) - als Parodie durch, sondern ist nur ein weiterer überflüssiger Vertreter des Hai-Horrors. Hätte Spielberg gewusst, was er da anrichtet..

Was sonst noch? Eric Balfour trägt ärmellose Shirts. Hübsch. Hat jetzt aber nicht wirklich gereicht, um dem Film 10/10 Punkten zu geben. Dafür ist er dann doch zu langweilig und uninteressant.
Roger Corman hat schon besseren Unsinn produziert. Den hier kann man getrost überspringen.

03/10

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