Donnerstag, 24. März 2011

Zum Tod von Elizabeth Taylor (1932-2011)

Am 23. März starb Hollywood-Star Elizabeth Taylor in Los Angeles an Herzversagen.
Einst als 'schönste Frau der Welt' bezeichnet, hatte Elizabeth Taylor es lange schwer, dem Image der Glamour-Ikone zu entkommen und als Charakter-Darstellerin ernst genommen zu werden.

Als Kinderstar stand sie schon erfolgreich mit Lassie vor der Kamera und feierte später ihre größten Triumphe in hochklassigen Filmen wie "Die Katze auf dem heißen Blechdach" (1958), "Plötzlich im letzten Sommer" (1959). Für ihre Darstellungen in "Telefon Butterfield 8" (1960) und "Wer hat Angst vor Virgina Woolf?" (1966) erhielt sie den begehrten Oscar. Anfang der 60er Jahre war sie der höchstbezahlte weibliche Star in Hollywood und kassierte eine Million Dollar Gage für ihre Mitwirkung im Mammutspektakel "Cleopatra" (1963), dessen katastrophale Produktionsgeschichte mit astronomisch ansteigenden Kosten, zahlreichen Unterbrechungen und den privaten Skandalen seiner Hauptdarsteller beinahe zum Bankrott der 20th Century Fox geführt hätte.

Neben der Schauspielerei sorgte Elizabeth Taylor wegen zahlreicher Affären, Ehen und ihrer reichlich von der Presse ausgeschlachteten Beziehung zu Richard Burton (die beiden waren zweimal verheiratet) für Schlagzeilen.
Anfang der 70er zog sie sich - auch aufgrund des nachlassenden Erfolges - immer mehr aus dem Filmgeschäft zurück. Bis zu ihrem Tod engagierte sich die Schauspielerin seit Mitte der 80er für die AIDS-Forschung und sammelte Millionen an Spendengeldern durch Benefiz-Veranstaltungen und Galas.
Mit Elizabeth Taylor (die es übrigens nicht mochte, wenn man sie 'Liz' nannte) hat Hollywood seine letzte große Diva verloren.

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