Donnerstag, 24. März 2011

Kino-Liste: 10 Lieblingsfilme mit Elizabeth Taylor

Schon zu Lebzeiten war Elizabeth Taylor eine Hollywood-Legende, und sie gehörte zu meinen Lieblingsschauspielerinnen seit frühester Jugendtage. Hier sind die 15 Filme, in denen ich sie immer wieder sehen kann. Einige davon gehören zum besten, was Hollywood je hervorgebracht hat.

1. WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF? (1966)
Ihren zweiten und hochverdienten Oscar erhielt Taylor für die bis zur Schmerzgrenze intensive Darstellung in einer der besten Theaterverfilmungen aller Zeiten. Gemeinsam mit Ehemann Richard Burton entfesselt sie den bittersten Ehekrieg, der jemals auf der Leinwand zu sehen war. Selten waren die Grenzen zwischen Film und Realität so fließend. - Ausführliche Rezension hier.




2. PLÖTZLICH IM LETZTEN SOMMER (1960)
Und noch eine Tennessee Williams-Verfilmung. Taylor spielt die junge Catherine Holly, die sich nach dem Wunsch ihrer herrschsüchtigen Tante Katharine Hepburn einer Gehirnoperation unterziehen soll, damit sie nicht mehr erzählen kann, was im letzten Sommer Schreckliches geschah. Ein grimmiges, groteskes Psychodrama. - Ausführliche Rezension hier.




3. DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH (1958)
Elizabeth Taylor ist "Maggie, die Katze", die sich nach Ehemann Paul Newman verzehrt, welcher lieber zur Flasche greift. Der Sensationserfolg nach Vorlage von Tennessee Williams brachte ihr keinen Oscar, aber endlich die lang ersehnte Anerkennung. - Ausführliche Rezension hier.





4. TELEFON BUTTERFIELD 8 (1960)
Für diesen nicht wirklich guten, aber extrem unterhaltsame Schmachtfetzen um ein New Yorker Callgirl, das vom Hafen der Ehe träumt und dafür heftig bestraft wird, erhielt Taylor ihren ersten Oscar - auch, weil sie sich gerade von einer schweren Operation erholte. Sie verleiht ihrer unrealistischen Figur Würde und Menschlichkeit, und dem Film den nötigen Biss. - Ausführliche Rezension hier.




5. EIN PLATZ AN DER SONNE (1951)
Mit dem wundervollen Montgomery Clift an ihrer Seite bezaubert Elizabeth Taylor als reiche Erbin Angela, für die Clift seine schwangere Geliebte Shelley Winters ermordet. Wer würde das nicht? Eine große amerikanischer Tragödie, ein großer Klassiker. - Ausführliche Rezension hier.





6. DIE NACHT DER 1000 AUGEN (1973)
Der einzige Horrorfilm, in dem Elizabeth Taylor je mitgewirkt hat, ein schaurig-schöner Psycho-Thriller über eine reiche Amerikanerin, die in London von Ehemann Laurence Harvey und dessen Geliebter, Billie Whitelaw, in den Wahnsinn getrieben werden soll - oder doch nicht? - Ausführliche Rezension hier.




7. SPIEGELBILD IM GOLDENEN AUGE (1967)
Taylors wohl interessantestes Spätwerk, inszeniert von John Huston. Wieder führt sie eine Hass-Ehe, diesmal mit Marlon Brando als General eines Militärstützpunkts, der sich mehr für seine Rekruten interessiert. Taylor darf Brando mit Unterwäsche bewerfen und mit der Reitpeische verprügeln. - Ausführliche Rezension hier.





8. GIGANTEN (1956)
Elizabeth Taylor, Rock Hudson und James Dean in einem Mammutwerk über den amerikanischen Traum vom Öl. Taylor setzt sich als Frau in der Männerwelt einer texanischen Ranch durch und zähmt den störrischen Gatten Hudson sowie dessen neurotischen Viehtreiber Dean. Da muss man nichts weiter sagen als "Großes Kino". - Ausführliche Rezension hier.




9. DAS LAND DES REGENBAUMS (1957)
Das Südstaaten-Epos als düstere "Vom Winde verweht"-Variante vereint erneut Taylor und Co-Star Montgomery Clift und ist trotz einiger Längen wegen der beeindruckenden Ausstattung, Kamera und seiner Hauptdarsteller sehenswert.






10. DIE FRAU AUS DEM NICHTS (1968)
Der vielleicht bizarrste von Taylors bizarren Spätfilmen. Unter der Regie des Briten Joseph Losey spielt Taylor eine alternde Prostituierte, die sich der neurotischen Mia Farrow annimmt, welche Taylor für ihre verstorbene Mutter hält. Europäisches Arthouse-Kino vom Feinsten. - Ausführliche Rezension hier.







Kommentare:

  1. Hi Mathias, sie war auch eine meiner Hollywood Lieblinge und meine Taylor Top 3 sind "Katze auf den heißen Blechdach", "Plötzlich im letzten Sommer" und "Virginia Woolf".
    LG Ray
    ...wobei "Cleopatra" mal ausser Konkurrenz zu sehen ist. Diese Einzug in Rom Szene ist natürlich unvergessen....

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  2. Hi Ray, das war wirklich eine traurige Nachricht gestern, irgendwie dachte ich, sie lebt ewig. :-) Bei "Cleopatra" bin ich immer unschlüssig, ob ich ihn gut finde oder nicht, aber ich schaue ihn dann doch immer wieder mal an, zu bewundern gibt es ja - wie Du richtig sagst - sehr viel.
    Die frühen Filme wie "Vater der Braut" und "Lassie Come Home" sind natürlich auch entzückend, aber ich mag die späteren Phasen lieber. Liebe Grüße!

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