Samstag, 6. November 2010

DVD-Veröffentlichung: Eine zuviel im Bett

Ende Oktober wurde endlich einer der schönsten Doris Day-Klassiker hierzulande auf DVD veröffentlicht, EINE ZUVIEL IM BETT (Move Over, Darling) aus dem Jahr 1963.
Carol Media zeigt den Film in sehr gutem Cinemascope, das Tonformat ist auf dem Cover nur mit Deutsch angegeben, der Originalton ist aber ebenfalls enthalten (so kann man Kunden auch abschrecken). Das Cover mit dem schrecklichen FSK-Logo lässt sich wenden, Extras sind leider so gut wie nicht vorhanden (ein paar Fotos und Biografien). Neben den Kapiteln kann man auch noch die witzigsten Szenen anwählen (?). Insgesamt eine sehr willkommene Veröffentlichung.

In EINE ZUVIEL IM BETT spielt Doris Day eine Ehefrau und Mutter, die nach mehreren Jahren von einer einsamen Insel zurückkehrt, auf der sie nach einem Flugzeugabsturz gelandet ist und mittlerweile für tot erklärt wurde - just an dem Tag, an dem ihr Ehemann und vermeintlicher Witwer (James Garner) neu heiraten möchte. Natürlich könnte er einfach seiner Verlobten (Polly Bergen) sagen, dass seine verschollene Frau wieder da ist, aber dann würden wir jede Menge Spaß verpassen, inklusive Doris Day, die im Cabrio durch die Waschanlage fährt.
Eine ausführliche Rezension gibt es hier.

Kommentare:

  1. Endlich! Das wurde ja auch mal Zeit! Ich finde dieser Film ist, neben "Was diese Frau so alles treibt" definitiv die beste Doris Day Komödie.

    GlG, Pia

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  2. Ich mag den auch sehr, nur die süßlichen Kinder-Szenen sind mir zu zuckrig. Für mich bleibt "Bettgeflüster" die ultimative Day-Komödie, gefolgt von "Was diese Frau so alles treibt" und "Ein Pyjama für zwei".
    Liebe Grüße zurück!

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  3. Dir als "altem" Klassik-Hasen brauche ich ja sicher nicht zu verraten, daß "Eine zuviel im Bett" ursprünglich mal "Something's Gotta Give" hieß und mit Marilyn Monroe und Dean Martin verfilmt werden sollte. Die Monroe in einer Mutterrolle ... wie schade, daß wir das nicht mehr erleben durften! Martin stieg dann nach Marilyns Rauswurf aus dem Projekt aus. Dann lag das ganze Projekt eine Weile auf Eis, bis es dann - Gott sei Dank! - ein Jahr später mit Doris Day und James Garner erneut in Angriff genommen wurde.

    Aber ist schon ein paar Gedanken wert, wie der Film wohl in der anderen Besetzung geworden wäre, oder?! ;-)

    Liebe Grüße, Pia

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  4. Klar kenne ich die, Mathias. Und das ist eben der ganz große Unterschied zwischen Monroe und Day. Die Monroe stieg nackt in den Pool und hinterließ der hingerissenen Nachwelt ein paar der tollsten Filmaufnahmen, die je von ihr gedreht wurden, während Doris Day brav bekleidet und wenig aufregend eben "nur" schwimmen ging. ;-)

    Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag, Pia

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  5. Stimmt, liebe Pia. Was mir immer wieder auffällt, sind die sehr platinblonden Haare von Doris Day, die doch irgendwie eher zu Marilyn gehören. ;-) Liebe Grüße!

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