Samstag, 13. Februar 2010

Mörderspinnen (1977)

Jeder Film mit "Captain Kirk" William Shatner in der Hauptrolle hat per se das Zeug zum Trash-Klassiker, immerhin hat er selten in einer hochwertigen Produktion mitgespielt.

Für Nicht-arachnophobische Zuschauer ist "Mörderspinnen" wahrscheinlich eher lustig als spannend, wer Spinnen allerdings schaurig findet, dem sei der Film wärmstens ans Herz gelegt. Der Plot ist auffällig nah an Hitchcocks "Die Vögel" angelegt (mit dem Eintreffen der jungen, blonden Heroine Tiffany Bolling verstärken sich die Spinnenangriffe, bis nur noch eine Handvoll Menschen im Finale eingeschlossen gegen die Plage kämpft) und durchaus packend.

Das Besondere an MÖRDERSPINNEN ist die Tatsache, dass die armen Darsteller wirklich mit echten Spinnen agieren müssen. Im beklemmenden Finale regnen sie praktisch aus jeder Ritze auf die Schauspieler, William Shatner muss dabei ein ähnliches Schicksal durchmachen wie Tippi Hedren in Hitchcocks Schocker, als er in den Keller geht, und sogar eine Ratte wird von den ekelhaften Biestern getötet!

Grandios und unvergesslich ist die Schlusseinstellung (eine ganze Wüstenstadt im Spinnennetz) gelungen. Ein hübsches, kleines B-Movie mit Gänsehautgarantie.

09/10

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