Dienstag, 16. Februar 2010

Dinner um Acht (1933)

Dieser Klassiker der Filmkomödie erzählt nicht etwa von einem Dinner, sondern von den Vorbereitungen auf selbiges. Von menschlichen Abgründen, Machenschaften, Ehebruch, Intrigen und tragischen Verwicklungen, die unter den geladenen Gästen stattfinden.
Und das Ganze ist eine Komödie (mit Hang zum Melodramatischen), von George Cukor wundervoll elegant inszeniert und großartig gespielt. Einige der größten Filmstars aus dem alten Hollywood sind hier als Ensemble versammelt - Marie Dressler, John Barrymore, Wallace Beery und die glamouröse Jean Harlow, die hier endgültig ihr naives Dummchen-Image abschütteln konnte und eine wirklich hervorragende schauspielerische Leistung zeigt - zwar wieder besetzt als schlichtes Sexobjekt, aber von ihr zu außergewöhnlichem Leben erweckt.

Die Schlusspointe, die sich über Harlows Image lustig macht, bleibt unvergesslich. - Und ist allein das Plakatmotiv nicht einfach zum Niederknien?

08/10

Kommentare:

  1. Die Harlow war fantastisch! Ich habe sie vor einiger Zeit für mich entdeckt und versuche derzeit alle von ihr auf DVD erschienen Filme meiner Sammlung einzuverleiben. Leider sind viele davon nur im Ausland erschienen. Aber einen echten Fan kann ja bekanntlich nichts abschrecken. ;-)

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  2. Das stimmt, hierzulande ist Harlow völlig unter-repräsentiert. "Wife vs. Secretary" mag ich sehr, und natürlich "Lustige Sünder".

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  3. "Wife ..." liegt ganz oben auf dem Stapel "bisher ungesehen" und wird wohl am Wochenende dran sein. Ich freu mich schon drauf!

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