Dienstag, 16. Februar 2010

Die Tür mit den sieben Schlössern (1962)

Wallce trifft Frankenstein? Warum nicht?

"Die Tür mit den 7 Schlössern" beginnt mit einem frechen Insider-Witz (nach einem Film-im-Film sagt ein Zuschauer "war eben kein Wallace"), danach ist mit Humor erstmal Schluss. Überhaupt ist dies einer der behäbigeren Wallace-Filme.

Obwohl die Grundidee recht originell ist, will nicht so recht Spannung aufkommen, dabei geben sich aber die Darsteller große Mühe. Besonders Gisela Uhlen und Werner Peters als Horror-Ehepaar stehlen allen die Schau. Klaus Kinski ist hier überraschend sympathisch (er spielt einen Kleingauner, der Inspektor Drache hilft) und verlässt ziemlich früh schon (unfreiwillig) den Film.

Nach zwei Dritteln gleitet das Kriminalstück dann plötzlich überraschend in die Horror-Groteske ab und präsentiert mit Pinkas Braun einen Mad Scientist, der sogar Baron Von Frankenstein in den Schatten stellt. Obwohl das nun gar nichts mehr mit Herrn Wallace und dem Rest der Story zu tun hat, ist dies die vergnüglichste Passage im ganzen Film. Alles in allem wie sämtliche Wallace-Filme durchaus ansehbar und unterhaltsam, aber kein echtes Highlight der Reihe.

06/10

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