Dienstag, 16. Februar 2010

Die seltsame Gräfin (1961)

Als Kind hatte ich wochenlang Apträume nach Ansehen der "seltsamen Gräfin". Diese Wirkung hat er heute natürlich nicht mehr, wirkt eher behäbig und plüschig, wenngleich einige Passagen noch immer Hochspannung erzeugen.

Was den Film immer noch sehenswert macht sind die Darstellungen der großartigen Lil Dagover als opernreifer Gräfin und Kinski als mörderischer Psychopath, dem eingeredet wird, er müsse die Millionenerbin Grothum umbringen, damit sich seine Probleme lösen (interessanter Ansatz für eine Therapie).

Allein die große Marianne Hoppe überzeugt nicht wirklich - wahrscheinlich war Edgar Wallace einfach nicht ihr Fach, das kann ja vorkommen. Insgesamt ist dies nicht einer der besten Wallace-Verfilmungen, aber rangiert im oberen Mittelmaß.

07/10

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